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AKTUELLE BEITRÄGE

Der Newsletter des Bürgerinstituts

„Heute hau‘n wir auf die Pauke, ja, wir machen durch bis morgen früh!
So ein Tag, so schön wie heute, ist für uns die beste Medizin …“

 

Dieses Lied von Tony Marshall aus den 70er Jahren klingt bei vielen von Ihnen noch im Ohr. Ein fröhliches Lied, das uns an Feste und Partys erinnert. Passt das Lied aber auch in die letzten Tage des Lebens, wenn der Tod unausweichlich ist?

Nach meinem Erlebnis mit einer alten Dame, die im Pflegeheim im Sterben lag, bin ich ins Nachdenken gekommen. Sie hat sich kurz vor Ihrem Tod, dem sie im vollen Bewusstsein entgegenging, dieses Lied gewünscht.

Ich war verunsichert: Darf ich das Lied abspielen, passt das zur Situation?

Ich habe es getan und wir konnten nochmal gemeinsam lächeln und kleine Bewegungen dazu machen, die ihr sichtlich Spaß gemacht haben. Das Lied hat zu ihrem Leben gepasst. Sie war leidenschaftliche Karnevalistin und verband mit diesem Lied, die schönen und erfüllenden Seiten ihres Lebens.

Ich habe mich hinterher gefragt, bei welchem Lied werde ich am Ende meines Lebens sagen: Das war mein Lied? Welches Lied schafft einen Zugang zu mir, auch in schwierigen Situationen.

Welches Lied würden Sie als ihr letztes Lied auswählen? Getragen, fröhlich oder lieber gar keine Musik?

In diesem Zusammenhang bin ich 2019 auf den Autor Stefan Weiller gestoßen. Er hat Sterbende begleitet und sie befragt, welche Musik, welche Lieder in ihrem Leben wichtig waren. Daraus ist ein Projekt entstanden und Stefan Weiller hat ein Buch darüber geschrieben und ist auch aktuell mit seiner Konzertreihe und Lesungen unterwegs.

Übrigens war Stefan Weiller mit seinem Programm „Letzte Lieder“ auch schon zu Gast im Bürgerinstitut.

Ein sehr empfehlenswertes Interview mit Stefan Weiller und einen Hinweis auf sein Buch finden Sie:
https://www.bibeltv.de/mediathek/videos/310278-stefan-weiller-letzte-lieder

Tipp:
24.09.22 findet eine online-Lesung via zoom statt
03.10.22 Live-Auftritt in Mörfelden-Walldorf

Weitere Infos unter:
https://www.stefan-weiller.de/kalender

Die Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase hat viele Facetten und benötigt Menschen, die Mut dazu haben auch ungewohnte Wege in der Begleitung zu gehen.

Wenn Sie sich ein ehrenamtliches Engagement im Bereich der Hospizbegleitung vorstellen können, dann melden Sie sich für unseren im Frühjahr 2023 beginnenden qualifizierten Vorbereitungskurs zur Hospizarbeit an.

Uwe Brömmer
Hospizdienst und Palliativberatung
broemmer@buergerinstitut.de

Fragen zur Beantragung eines Pflegegrades

 

Mit steigendem Alter, zunehmenden Einschränkungen und einem Unterstützungsbedarf im Alltag kommen viele Fragen auf. Eines der ersten Themen, mit welchen man sich beschäftigen sollte, ist die Beantragung eines Pflegegrades.

Fragen, wie man diesen beantragt, welche Pflegegrade es gibt und welche Leistungen einem zustehen, beschäftigen und verunsichern viele.

Dabei ist die Beratung und Antragsstellung sehr unkompliziert über die zuständige Pflegekasse telefonisch oder online möglich.

Nach Benachrichtigung der Pflegekasse erhalten Sie von dieser die notwendigen Unterlagen zur Beantragung eines Pflegegrades.

Nachdem man den Pflegegradantrag gestellt hat, werden von der Pflegekasse die folgenden Schritte eingeleitet.

Oftmals erhalten Sie einen umfangreichen Fragebogen zu Ihrer derzeitigen Alltagsbewältigung und dem benötigten Unterstützungsbedarf.

Nachdem dieser an die Pflegekasse zurückgeschickt wurde, meldet sich bei gesetzlich Versicherten der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) (bei privaten Versicherungen übernehmen dies andere Medizinische Dienstleister wie beispielsweise Medic Proof), um einen Termin zur „Begutachtung“ zu vereinbaren.

Bei diesem Termin besucht Sie ein Mitarbeiter des MDK im häuslichen Umfeld, um sich einen genauen Eindruck zur derzeitigen Situation zu verschaffen. Seit der Corona-Pandemie wurde dies häufig auf eine telefonische „Begutachtung“ begrenzt. Auf Grundlage der Beurteilung und Informationen vom MDK entscheidet Ihre Pflegeversicherung bzw. Pflegekasse, ob und welcher der fünf Pflegegrade nach Sozialgesetzbuch anerkannt wird.

Dieser Pflegegrad bestimmt die unterschiedliche Höhe der Ihnen zustehenden Leistungen und bildet somit die Grundlage zur weiteren Organisation der Unterstützungsleistungen wie Pflegegeld oder ambulante Dienstleistungen durch einen Pflegedienst.

Bei weiteren Rückfragen zum Thema Pflegegrad oder ambulante Dienstleistungen stehen wir Ihnen gerne beratend und informierend zur Verfügung.

Weitere ausführliche Informationen zur Beantragung eines Pflegegrades finden Sie auch auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale und des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der Weg zum Pflegegrad | Verbraucherzentrale.de
Pflegegrade – Bundesgesundheitsministerium

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