FÜHRUNG DURCH DIE WESTENDSYNAGOGE

Wann:
11. März 2019 um 15:00
2019-03-11T15:00:00+01:00
2019-03-11T15:15:00+01:00
Wo:
Treffpunkt: Westendsynagoge
Freiherr-vom-Stein-Straße 30
60323 Frankfurt am Main
Kontakt:
Nicole Blumenthal
(069) 972017-40

Mit Gabriela Schlick-Bamberger, Historikerin und Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig und Leiterin der Religionsschule „Jeschurun

 

Die 1908 bis 1910 erbaute Westend-Synagoge ist die größte Synagoge in Frankfurt am Main und das geistliche Zentrum des jüdischen Gemeindelebens der Stadt. Am 28. September 1910 wurde in der Freiherr vom- Stein-Straße, der früheren Königsteiner Straße, die Westend-Synagoge eingeweiht. Sie war das jüngste und gleichzeitig letzte Gotteshaus der seit 1360 existierenden, historisch gesehenen, „dritten“ Frankfurter Jüdischen Gemeinde. Als einzige von ehemals vier großen Synagogen überstand sie schwer beschädigt die Novemberpogrome 1938 und die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges. Bis zum Untergang des jüdischen Lebens in Frankfurt in der Zeit des Nationalsozialismus diente sie dem liberalen Reformflügel als Gotteshaus. 1950 wurde sie nach provisorischer Renovierung wieder eingeweiht, 1989 bis 1994 originalgetreu restauriert.

 

Über 100 Jahre ist sie nun alt, die Westend-Synagoge mit ihrer prachtvollen Kuppel. Themen der Führung sind die Geschichte des Gebäudes und die Entwicklung jüdischen Lebens in Frankfurt, ebenso wie Riten und Rituale, die anhand von Objekten veranschaulicht werden. Lassen Sie sich das bet tefillah, das Haus des Gebets von Frau Gabriela Schlick-Bamberger zeigen und erklären.

 

Anmeldung/Vorauszahlung bis: 4.3.2019

Beitrag für Mitglieder: 8 € Beitrag für Gäste: 12 €

 

Hinweis: Herren müssen eine Kopfbedeckung tragen